Hautallergien: Ursachen

Hautallergien: Ursachen Duftstoffe können ein allergisches Kontaktekzem auslösen.

Bei einer Allergie liegt eine unverhältnismäßig starke Reaktion des Immunsystems auf an sich harmlose Stoffe vor. In der Folge kommt es zu Überempfindlichkeitsreaktionen, die z. B. Atemwege, Magen-Darm-Trakt und die Haut betreffen können.

Kontaktallergie: Häufige Kontaktallergene

Das allergische Kontaktekzem, das durch Rötung, Juckreiz und Schwellung gekennzeichnet ist, betrifft etwa 20 von 100 Frauen bzw. 8 von 100 Männern in Deutschland.

Die allergische Reaktion tritt mit einem Abstand von etwa 48 bis 72 Stunden nach dem Kontakt zum Allergen auf. Zu den bekanntesten Allergenen zählen

  • Metalle wie Nickel (z. B. in Piercings, Münzen, Schmuck, Jeansknöpfen, Handys)
  • Duftstoffe (z. B. in Kosmetika, aber auch in Textilien, Spielwaren, Lebensmitteln)
  • Konservierungsstoffe (z. B. in Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Desinfektionsmitteln)
  • Duft- und Aromastoffe (z. B. in Kosmetika, Salben, Parfums, Deos, Arzneimitteln, Süßspeisen)
  • Latex („Latexallergie“; z. B. in Latexhandschuhen, Kondomen, Matratzen, Wärmflaschen)

Durch einen sogenannten Epikutantest lässt sich beim Hautarzt das auslösende Allergen ermitteln.

Andere Allergien, bei denen die Haut betroffen ist

Allergische Hautreaktionen können darüber hinaus auch im Rahmen anderer Allergien auftreten. Häufig kommen dann noch weitere Symptome dazu.

Mögliche zugrundeliegende Allergien sind

  • Sonnenallergie („Polymorphe Lichtdermatose“): Vermutlich spielen UVA-Strahlen als Auslöser eine Rolle.
  • Arzneimittelallergie: Unverträglichkeiten von Arzneimitteln können sich auch auf der Haut bemerkbar machen. Dabei kann es auch zu einer echten allergischen Reaktion kommen. Neben der Haut können auch die Schleimhäute sowie innere Organe betroffen sein. Häufige Auslöser sind zum Beispiel ausgewählte Schmerzmittel, Antibiotika, blutdrucksenkende Mittel oder Röntgenkontrastmittel.
  • Nahrungsmittelallergie: Auch eine Nahrungsmittelallergie kann sich durch Hautreaktionen bemerkbar machen – zum Beispiel in Form von Quaddeln oder Rötungen. Meistens treten aber gleichzeitig weitere Symptome wie z. B. Atemnot, Erbrechen oder Durchfall auf. Häufige Auslöser der Nahrungsmittelallergie sind z. B. Eier, Nüsse oder auch Fisch.
  • Insektengiftallergie: Einige Menschen reagieren auf das Gift bestimmter Insekten allergisch. Es kommt unter anderem zu charakteristischen Hautreaktionen. Insbesondere die Wespe, Honigbiene, Hummel und Hornisse sind hierzulande die „Übeltäter“.
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